60 Jahre Science Fiction Club Deutschland e.V.

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Ein Gruß vom Clubgründer Walter Ernsting (alias Clark Darlton), übermittelt von Reinhard Habeck zum 60-jährigen Vereinsjubiläum. Damit ist der Science Fiction Club Deutschland e.V. der älteste und traditionsreichste SF-Club Deutschlands. Gegründet im Jahr 1955, hat der Verein über viele Jahre die literarische SF-Szene der Bundesrepublik geprägt und ist auch heute noch eine der traditionsreichsten Vereinigungen auf diesem Gebiet. Zum Jubiläum kehrt der Verein an den Ort des ersten deutschen SF-Cons überhaupt, Wetzlar, zurück und feiert eine Neuauflage des “WetzKons”. Nähere Informationen hier…

 

Quadrate zum Vierten

Michael Weisser
Der|QR|Code – Hintergründe & Visionen
Beschreibung, Geschichte, Technik, Nutzung, Gefahren, Grenzen, Visionen und Ästhetik der »schnellen Antwort« im 21. Jahrhundert
Die|QR|Edition – Edit 4
p.machinery, Murnau, Oktober 2015, 308 Seiten, 210 x 210 mm
Softcover: ISBN 978 3 95765 027 6 – EUR 22,90 (DE)
Hardcover (limitierte Auflage): ISBN 978 3 95765 028 3 – EUR 36,90 (DE)
Subskription bis 05.09.2015: 10 % auf VK

Seit 2007 experimentiert der Bremer Medienkünstler Michael Weisser im Rahmen seiner Ästhetischen Feldforschung mit der Gestalt und der Funktion des QR-Codes. Auf diesem Weg entstanden differenzierte Anmutungen in Bild und Film, die trotz ihrer zunehmenden Individualität die Funktionen erhalten.
Im Verlauf der vergangenen acht Jahre wurden verschiedene Gestalt-Generationen geschaffen, die immer stärker den Anspruch auf ein eigenes »Ich« stellten. Diese »i:Codes« stellen sich im Vordergrund als attraktives Bild dar und bieten im Hintergrund intermediale Erlebnisse, die die Medien Bild, Klang und Wort in kreativer Weise vernetzen.
»Auf der Suche nach der Geschichte und den Geheimnissen hinter dem QR-Code hat der Autor nach monatelanger Forschung und vielen Diskursen mit Fachleuten diese Publikation zusammengestellt, die man zu Recht als DAS Standardwerk zum QR bezeichnen kann.«

Das Buch erscheint zur Ausstellung »Kompressionen!« mit aktuellen i:Codes, präsentiert auf dem Campus der University for Applied Sciences in Kiel im Oktober 2015.

http://dieqredition.pmachinery.de/?p=243

Helsinki hat den WorldCon 2017

Obwohl es noch nicht offiziell mitgeteilt wurde, pfeifen es die Spatzen bereits von allen Dächern: Helsinki richtet 2017 die World Science Fiction Convention aus. Wie getwittert wurde, liegt das Ergebnis sogar um stolze 485 Stimmen vor dem Mitbewerber Washington DC.

(Info: Twitter, Facebook)

Kein Rattenfänger

Felix Woitkowski
RATTENSANG
Fantasy 18
p.machinery, Murnau, August 2015, 140 Seiten, Taschenbuch
ISBN 978 3 942533 92 8 – EUR 7,90 (DE)
als eBook: in Vorbereitung

Am Colorado River glaubt eine Gruppe Quäker, ihr Land des Friedens gefunden zu haben. Aber kaum steht die Siedlung, sind die Felder bestellt, suchen des Nachts unzählige Ratten den Ort heim. In Horden greifen sie das Vieh an, zerstören die Saat und attackieren selbst die Hütten. Jede Hilfe versagt.
Erst als ein Namenloser die Siedlung erreicht, schöpfen die Menschen neue Hoffnung. Doch statt eines Colts trägt er nur eine Mundharmonika bei sich und der Lohn, den er für seine Unterstützung fordern wird, bleibt ungewiss.

Auf den Spuren fast vergessenen Wissens und dampfenden Fortschritts entführt »Rattensang« in eine Welt voll Schauer, Sagen und Musik, eine Zeit im Umbruch.

Zum Buch: http://www.pmachinery.de/?p=3380

Frische Märchen braucht das Land

Stephanie Schnee
DER SCHUPPENMANN
Fantasy 16
p.machinery, Murnau, Juli 2015, 124 Seiten, Paperback
ISBN 978 3 942533 87 4 – EUR 7,90 (DE)
als eBook: in Vorbereitung

In einem letzten, verzweifelten Akt des Aufbäumens gegen eine Natur, die immer weniger wahrgenommen und immer mehr ausgebeutet wird, gebiert der Wald ein Mischwesen: den Schuppenmann, ein Mann, der zugleich ein Baum ist. Der Schuppenmann verfügt über gewaltige Kräfte, besitzt ein gütiges Wesen und ein großzügiges Herz. Wird alles zusammengenommen aber ausreichen, um die Zerstörung des Planeten aufhalten zu können?

Diese Erzählung, in der die Worte singen, in der Sprache auf ein höheres ästhetisches Niveau gehoben wird, in der Ausdruck und Anspruch der Botschaft sich einander angleichen, richtet sich an Jugendliche und Erwachsene zugleich. Auf spannende, immer wieder auch humorvolle Weise durchlebt der Leser die Entwicklung von einem bescheidenen, staunenden Schuppenmann hin zu einem genialen Provokateur.

Die Autorin lebt als Verfasserin von Kurzgeschichten und Lehrerin für Deutsch, Erdkunde und Französisch im bayerischen Unterfranken. Ihre Texte bestechen durch die Akribie, mit welcher Sprache eingesetzt wird, um eine Atmosphäre dichten Staunens zu schaffen. Sprache erhält einen neuen Wert: Schön muss sie sein – und gleichzeitig durch und durch verzaubern!

Das Titelbild stammt von Lothar Bauer.

Curt-Siodmak-Preis 2015: Die galaktischen Wächter und der namenlose Doktor

Der Science Fiction Club Deutschland hat auf dem WetzKon II die Gewinner des diesjährigen Curt-Siodmak-Preises bekannt gegeben.

In der Kategorie Film hat Guardians of the Galaxy das Rennen gemacht. Die kunterbunte und phantasievolle Space Opera, der wohlmeinende Kritiker „viel Herz“ bescheinigen, hat es auf mehr als ein Viertel der Stimmen gebracht. Mit 25,3% lag sie auch deutlich vor dem einzigen aussichtsreichen Wettbewerber Interstellar, der 19,6% erhielt. Der ambitionierte und stärker auf Wissenschaftlichkeit und Realismus getrimmte Weltraumthriller konnte vor allem mit starken Bildern punkten. Die weit abgeschlagene Verfolgergruppe wird von dem bemerkenswerten Film Her angeführt, einer visionären Liebesgeschichte zwischen einem Mann und einer künstlichen Intelligenz, die mit 4,9% den dritten Platz erreichte. Dahinter tummeln sich vor allem die Fortführungen diverser Franchises, zu denen Guardians of the Galaxy als Teil des Marvel-Universums ja auch gehört. Schon allein die umständlich langen Titel machen heutzutage deutlich, dass es sich jeweils um eine Episode von vielen handelt. X-Men: Zukunft ist Vergangenheit erreicht mit 4,1% Platz Vier. Dahinter teilen sich Die Tribute von Panem, Mockingjay, Teil 1 und Planet der Affen: Revolution den fünften Platz – allerdings nicht nur miteinander sondern auch mit Edge of Tomorrow, einem Military-SF-Drama, das die Logik von Computerspielen auf das Problem der Zeitschleife anwendet. Alle drei erhielten jeweils 3,7%.
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Cover zu “Sirita im grünen Chaos”von Jonna Bott

Ich zitiere die Autorin die ich aus dem SF Netzwerk kenne:

“Ich bin unheimlich stolz auf das Cover zu “Sirita im grünen Chaos”. Das Bild “Space Station under the spell entropic Hyper storms” stammt von Lothar Bauer, einem Grafiker aus Merzig, dessen Werke ich sehr schätze.
Hier ist ein Link zu den Arbeiten, die er in seinem Blog zeigt, der dem SF-Netzwerk angeschlossen ist.”

http://jonnabott.blogspot.de/2015/06/lothar-bauers-cover-zu-sirita-im-grunen.html
CoverSiritahttp://www.saargau-arts.de

Zum Thema Astronomie: Phase X 11

Ulrich Blode, Michael Haitel, Guido Latz (Hrsg.)
PHASE X – Das Magazin für Phantastik # 11 – Astronomie
Atlantis Verlag, Stolberg, Juli 2015, Paperback, 108 Seiten, ISBN 978 3 86402 225 8
EUR 7,90 (DE)

Die elfte Ausgabe mit Jules Verne, Schöpfungswundern, fremden Welten und Zivilisationen, Universen für die Jackentasche, Lovecraft, dem Mars, der Milchstraße und panischen Kometen. Dazu Kurzgeschichten von Herbert W. Franke, Alastair Reynolds und Aliette de Bodard.

Der Inhalt en detail:

Artikel:
Gerd Küveler: Vor 150 Jahren: Jules Vernes Reise zum Mond. Die Erfindung des naturwissenschaftlichen Romans
Ulrich Blode: Thadewalds Spaziergänge durch die Vernistik. Buchvorstellung
Ulrich Blode: Wunder der Schöpfung (1925). Rezension
Ulrich Blode: Fremde Welten und Zivilisationen. Eine Literaturauswahl
Ulrich Blode: Taschenuniversen en gros. Philip José Farmers »Welt der Tausend Ebenen«
Ulrich Blode: Universen. Eine Literaturauswahl
Colin Johnston: H. P. Lovecraft und der kosmische Horror. Übersetzung: Ulrich Blode
Kurd Laßwitz: Der tote und der lebendige Mars
Alastair Reynolds: Mein Leben in der Forschung. Übersetzung: Ulrich Blode
Ulrich Blode: Die Milchstraße. Eine Literaturauswahl
Ulrich Blode: Stephen Baxter, Sternenkinder (2004). Rezension
Ulrich Blode: Robert L. Forward, Das Drachenei (1980). Rezension
Ulrich Blode: Schwarze Löcher und Neutronensterne. Eine Literaturauswahl
Ulrich Blode: Die Kometenpanik. Postkarten aus dem Jahr 1910
Ulrich Blode: Gregory Benford, Zeitschaft (1980). Rezension
Ulrich Blode: Astronomen. Eine Literaturauswahl

Literatur:
Herbert W. Franke: Planet des Lichts. Story
Alastair Reynolds: Jenseits des Aquila-Grabens. Story, Übersetzung: Dirk van den Boom
Aliette de Bodard: Verstreut entlang des Himmelsflusses. Story, Übersetzung: Markus Mäurer
Georg Christoph Lichtenberg: Gnädigstes Sendschreiben der Erde an den Mond
Sendschreiben des Mondes an die Erde, zur Antwort auf das Sendschreiben der Erde an den Mond, in der Sammlung von Lichtenberg-Schriften
Kurd Laßwitz: Des Astronomen Rache. Gedicht

Die Titelabbildung stammt von Lothar Bauer.

Ein unspektakuläres Jubiläum

ANDROMEDA NACHRICHTEN 250
SFCD e.V., Murnau, Juli 2015, 100 Seiten A4, EUR 8,00. Bezug: SFCD-Archiv, archiv[at]sfcd.eu

Der Inhalt:
Ian Watson: Gigamesh. Die größte Buchhandlung in Europa
Gerd Maximovic: Statt eines Vorworts
Nachrufe: Crossvalley Smith, Wolfgang Jeschke
Interview: Michael Schmidt interviewt Ulrich Blode
Conventions: PentaCon 2015, Kamuran Sezer: DortCon 2015, EuroCon 2017 in Dortmund!, Jürgen Lautner: Close Encounters of the Strange Kind – My SFCD 60
Preise: CSP 2015, DSFP 2015, KLP 2015
Karl E. Aulbachs »Fantasy«
Hermann Urbaneks letzte »LiteraTour«
Jörg Krömers »Cinema«
Gerd Freys »eGames«
Robert Hectors »Science«
Klaus Marions »Asimov-Kellerbar«
Armin Möhles »FanzineKurier«
Michael Baumgartners »Reissswolf«
StoryFiles: Bernd Schulze-Bauer: Der fremde Planet

Das Titelbild stammt von Andreas Schwietzke.

Diese Ausgabe gibt es auch zum Download. Downloadlink und Kennwort finden sich in der Printausgabe.

Drei am Stück

Gleich drei Neuerscheinungen fantastischer Provenienz erscheinen in diesen Tagen bei p.machinery. Wer Details zu den beiden Fantasytiteln und der Horrorsammlung lesen möchte, klicke auf das Cover – das führt direkt zu den Buchdetails.

60 Jahre SFCD, 30 Jahre DSFP

ANDROMEDA SF MAGAZIN 153
SFCD e.V., Murnau, Juni 2015, 44 Seiten A4, EUR 5,00. Bezug: SFCD-Archiv, archiv[at]sfcd.eu
Der Inhalt:
Thomas Recktenwald zu 60 Jahren SFCD
Ralf Boldt zu 30 Jahren DSFP
Reprint von ANDROmeda 1 (September 1955)
Reprint von »Die Zukunft im Buch. Liste der deutschen Zukunftsromane« (und Nachtrag, 1955)

Das Titelbild stammt von Alexander Preuss.