ASFM 152 im dauerhaften Download

Das ANDROMEDA SF MAGAZIN 152 kann in einer gegenüber der Printversion leicht korrigierten Version und mit einem Volumen von 3.110 kB (3.184.217 Byte) unter http://www.sfcd.eu/ASFM152.pdf heruntergeladen werden. Diese Information und der Link darf weitergegeben werden.

ANDROMEDA NACHRICHTEN 246

ANDROMEDA NACHRICHTEN 246, SFCD E.V., Murnau, April 2014, 112 Seiten A4, EUR 8,00. Bezug: SFCD-Archiv, archiv[at]sfcd.eu

Maison d’Ailleurs: Der Superheld als Kunstobjekt – Oki Stanwer, der Mythos – – Löcher im Bauch: Interviews – Edgar Güttke – Merlin Thomas – Erik Hauser  – Achim Hildebrand – Nina Allan – Ralph Doege – Ulrike Jonack – Ralf Steinberg – Die Interviews führte Michael Schmidt – – Conventions – Jürgen Lautner: Sturm über Stade – Jürgen Lautner: Tinnitus coloniae – Jürgen Lautner: Science Fiction – gibt’s das noch? – – dsfp: Die Gewinner des DSFP 2014 – Karl E. Aulbach: Fantasy – Hermann Urbanek: LiteraTour – Jörg Krömer: Cinema – Gerd Frey: eGames – Ralf Boldt: Perry Rhodan – Robert Hector: Science – Armin Möhle & Co.: FanzineKurier – Michael Baumgartner & Co.: Reissswolf – – StoryFiles – Alexander Knörr: Zu spät! – – Das Titelbild stammt von Alexander Preuss.

Wir freuen uns ganz besonders, dass Armin Möhles »FanzineKurier« als erster Mitarbeiter des mit Ausgabe 300 eingestellten »Fandom Observer« zu uns »übergelaufen« ist! – Wir haben in den ANDROMEDA NACHRICHTEN Platz für jeden weiteren Mitarbeiter – ohne Zwang. Eine Mitgliedschaft im SFCD kann, muss aber nicht eingegangen werden!

My.

Irgendwo in der Tiefe …

Julia Beylouny
TIEFE WASSER
Durch die Flut 3
Fantasy 14
p.machinery, Murnau, August 2014, 264 Seiten, Taschenbuch
ISBN 978 3 95765 008 5 – EUR 10,90 (DE)
als eBook: in Vorbereitung

Sam und Kriemhild sind wieder vereint. Das scheint allerdings auch die einzige gute Nachricht zu sein. Der schwere Abschied von Deutschland und ihren Freunden, das freudige Wiedersehen mit den Gilberts und die schockierende Wahrheit über Sebulan werfen Kriemhild von einem Gefühlschaos in das nächste. Und dann ist da noch Feánar, die jede Hoffnung auf Versöhnung zu gefährden droht …

Kriemhild wich zurück und erschrak. Mit seinen Worten hatte er die ganze Atmosphäre zerstört.
»Was meinst du damit, Sam? Du hast gesagt, um das mit einer Frau zu teilen, müsste sie deinem Volk angehören.«
»Das habe ich gesagt?« Er lachte leise und seine Augen fluoreszierten in der Dunkelheit. »Nun, wenn ich das gesagt habe, dann ist es wohl so.«
»Sam, … du machst mir Angst. Ich … ich bin keine Frau aus deinem Volk.«
»Und was, glaubst du, bist du dann?«
Sie lachte schrill. »Ich bin ein Mensch!«

»Tiefe Wasser« ist der Abschlussband der Trilogie »Durch die Flut«. Band 1, »Weltenreise«, erschien als Fantasy 8 und Band 2, »Das Flüstern der See«, als Fantasy 11 in unserer Fantasy-Reihe.

Giftig, giftig

Torsten Scheib & Ralf Kemper
TOXIC LULLABY
Horror 3
p.machinery, Murnau, August 2014, 228 Seiten, Taschenbuch
ISBN 978 3 95765 006 1 – EUR 8,90 (DE)
als eBook: in Vorbereitung

Was als unbeschwerter, sommerlicher Ausflug aufs Land begann, mündet für Eloise in einen wahr gewordenen Albtraum. Alleine, hilflos und ohne Erinnerung erwacht sie unvermittelt inmitten einer vergifteten, der Seele beraubten, toten Welt. Wer hier überleben will, muss sich jener Hülle entledigen, die ihn einst zum Menschen gemacht hat. »Fressen oder gefressen werden« lautet das oberste Gesetz. Am Tage oder in der Nacht, wenn unersättliche Kreaturen namens »Schläfer« auf Beutezug gehen. Gemeinsam mit einer Handvoll abgehärteter Überlebenskämpfer begibt sich Eloise auf die Suche: nach der Wahrheit und nach der mysteriösen, legendären »Grünen Insel«, dem angeblich letzten unversehrten Ort auf Erden. Doch was sie am Ende ihrer Odyssee finden wird, übersteigt sogar ihre schlimmsten Fantasien BEI WEITEM …

Torsten Scheib, Jahrgang 1976 und gebürtiger Ludwigshafener, besaß schon seit frühester Jugend eine Schwäche für alles, was unheimlich und gruselig anmutet – und konnte sich sein Faible bis heute bewahren. Seit 2003 schreibt er ferner regelmäßig dunkle und mitunter auch bizarre Storys, die bereits mehrmals für den deutschen Horror-Preis, den VINCENT PREIS nominiert waren. TOXIC LULLABY ist sein erster Roman.

Ralf Kemper, 1963 geboren, Musiker und Filmemacher. Von 1997 bis 2007 als Kopf der Folkpunkband »Die Schnitter« unterwegs. Über 500 Konzerte und 5 CDs wurden in der Zeit gespielt und veröffentlicht. Seit 2007 Filmemacher mit 6 Spielfilmveröffentlichungen. »Toxic Lullaby« gewann 2010 den Award für den besten internationalen Horrorfilm beim New York International Film Festival in den USA.

Humorvolle Fantasy

Martina Sprenger
EIN ZAUBERER KOMMT SELTEN ALLEIN
Fantasy 13
p.machinery, Murnau, August 2014, 132 Seiten, Taschenbuch
ISBN 978 3 95765 005 4 – EUR 6,90 (DE)
als eBook: in Vorbereitung

Lesen gefährdet nicht nur die Dummheit – sondern manchmal auch den Alltag und das Familienleben. Das muss der zwölfjährige Lukas erfahren, als er aus einem Fantasyroman einen leibhaftigen Zauberer herausliest. Der beleibte und dauerhungrige Magier bringt alles in Gefahr:  die Ferien, die Familie, die Stimmung, den Kühlschrank und das Bad.

Alle Versuche, den Zauberer zurück in sein Buch zu befördern, schlagen fehl.  Wer kann Lukas und seiner verzweifelten Familie helfen?

Martina Sprenger, geb. 1963, lebt mit ihren drei Söhnen in Wuppertal. Sie schreibt in den Genres Krimi und Fantastik. Zahlreiche Kurzgeschichten von ihr wurden in Anthologien und Zeitschriften veröffentlicht. Mit ihrer Geschichte »Alle Zeit dieser Welt« gewann sie die Storyolympiade 2009/2010. »Ein Zauberer kommt selten allein« ist ihr erster Roman für Kinder.

Das Titelbild stammt von Annika Pick.

Curt-Siodmak-Preis: Geplagte Raumfahrer und langlebige Titelträger

Der Science Fiction Club Deutschland hat auf seiner Jahresconvention in Schwerin die Gewinner der Abstimmung zum Curt-Siodmak-Preis des Jahres 2014 bekannt gegeben. Bei der diesjährigen Entscheidung gab es in den beiden Kategorien „Film“ und „Fernsehserie“ jeweils ein Kopf-an-Kopf-Rennen an der Spitze.

Mit 20,3% wurde das Weltraum-Epos Gravity zum besten Film gekürt. Die auf dem SFCD-Con in Schwerin abgegebenen Stimmen gaben dafür letztlich den Ausschlag. Der Verein schreibt dazu: „Mit bemerkenswerten Trickeffekten entführt das Werk von Alfonso Cuarón den Betrachter derart überzeugend in die Erdumlaufbahn, dass man tatsächlich das Gefühl hat, zur Besatzung eines havarierten Space Shuttles zu gehören. Wenn Sandra Bullock am Ende nach einer Notwasserung aus ihrer Kapsel steigt, sind die Zuschauer selbst darüber erleichtert, in den Schoß der titelgebenden Schwerkraft zurückgekehrt zu sein.“
Wichtigster Rivale um den Titel war die neueste Fortführung der Star Trek-Saga Into Darkness, die mit Schwung, Humor, aktueller Thematik und einem hervorragenden Benedict Cumberbatch als Gegenspieler schließlich auf 19,8% kam. Platz 3 belegte mit 8,5% der zweite Teil der Trilogie um die menschlichen Tribute von Panem: Catching Fire. Eine weitere neue Episode eines etablierten Franchise belegte den vierten Platz: das dritte Abenteuer des Iron Man mit 7,5%. Platz 5 erhielt mit 5,7% der Film World War Z, in dem die Zombie-Apokalypse auf eine Virus-Epidemie zurückzuführen ist.

Auch bei den Fernsehserien musste sich der Sieger quasi auf den letzten Metern durchsetzen. Der Klassiker Dr. Who gewinnt mit 15,6% den Curt-Siodmak-Preis, was viele langjährige Fans der Serie freuen dürfte.
Bemerkenswert ist die starke Zustimmung zum Zweitplatzierten, der schwedischen Serie Real Humans, die 11,8%erhalten hat. Das Drama um menschenähnliche Roboter hat es mit zum Teil ganz einfachen darstellerischen Mitteln vermocht, viele Zuschauer zu faszinieren. Man darf gespannt sein, wie sich die zweite Staffel dieser nordeuropäischen Produktion bei der nächsten Abstimmung schlagen wird.
Ein hochaktueller Stoff, lakonischer Humor und gute Schauspieler bescherten Person of Interest mit 8,5% den dritten Platz. Eine skurrile Grundannahme war für Under the Dome gut genug, um mit 8% den vieren Platz zu belegen. Die schon mehrfach prämierte Serie Fringe feierte im vergangenen Jahr in Deutschland endgültig ihren Abschied und kam mit 7,5% noch auf den fünften Platz.

Je eine DVD-Box mit allen Folgen der klassischen Serie Ufo haben gewonnen:

Als Teilnehmerin der Online-Abstimmung: Katharina Dufner
auf dem SFCD-Jahrescon: Lothar Powitz

Näheres zum Curt-Siodmak-Preis findet sich unter www.curt-siodmak-preis.de.

Sven Klöppings sternwerk @ p.machinery veröffentlicht ersten Printtitel

Norbert Stöbe
DER DURST DER STADT
sternwerk 1
Sven Klöppings sternwerk @ p.machinery, Murnau, Juli 2014, 296 Seiten, Taschenbuch
ISBN 978 3 95765 000 9 – EUR 11,90 (DE)
als eBook: in Vorbereitung

Zehn SF-Storys von Norbert Stöbe – zehn gute Gründe, dieses Buch zu lesen. Mit den Gewinnerstorys »Der Durst der Stadt« (KLP 1995) und »Zehn Punkte« (DSFP 1992). Stöbe beschreibt in seinen Geschichten Skurriles, Phantastisches und entrückt das Alltägliche dabei stets der Ultima Ratio.

P.S.: Stöbe hat mit »10 Punkte« den Deutschen Science-Fiction-Preis 1993 für die beste Kurzgeschichte gewonnen. Die kann man inzwischen auch in »Die Stille nach dem Ton …«, hrsg. von Ralf Boldt und Wolfgang Jeschke und bei p.machinery, Murnau, erschienen, nachlesen.

Special für die größten SF-Cons 2014: SF in Germany

ANDROMEDA SF MAGAZIN 152: Science Fiction in Germany
Spezialausgabe zum LonCon 2014 über die SF-Szene in Deutschland
SFCD e.V., Murnau, Juli 2014, 64 Seiten  DIN A5, ISSN 0934-330X
EUR 5,90 incl. Versand (für SFCD-Mitglieder und Besucher des
LonCon 2014 sowie Shamrokon 2014 kostenlos)

Ralf Boldt | Michael Haitel: Introduction | Vorwort
SFCD – We are the future
Martin Stricker: German-language SF Awards | Deutschsprachige SF-Preise
Marianne Ehrig †: Dime novels in Germany | Groschenromane in Deutschland
Bettina Wurche: Jules Verne, the cuttlefisches and the Steampunk | Jules Verne, die Tintenfische und der Steampunk
Michael Brown: Perry Rhodan, Peacelord of the Universe
Frank H. Haubold: Homeward Journey (Kurzgeschichte)
Jürgen Lautner: Only the next little big thing – Steampunk in Germany anno 2014 | Nur das nächste kleine große Ding – Steampunk in Deutschland anno 2014

Das Titelbild – eine Collage aus Titelbildern von “Exodus” (danke, René!), “phantastisch!” (danke, Guido!), den ANDROMEDA NACHRICHTEN und dem ANDROMEDA SF MAGAZIN des SFCD e.V. – wurde von Michael Haitel zusammengestellt. Herausgeber der zweisprachigen Spezialausgabe zum LonCon 2014 in London (SF-WorldCon) sowie zum Shamrokon 2014 in Dublin (EuroCon) ist Ralf Boldt. Die Ausgabe hat eine Auflage von 2000 Exemplaren, wird auf den genannten Cons kostenlos verteilt, an die SFCD-Mitglieder verschickt, und auch auf späteren Cons und für weitere Werbemaßnahmen genutzt. Die Ausgabe gibt einen kleinen, feinen, aber bei Weitem natürlich nicht vollständigen Überblick über die SF und die SF-Szene in Deutschland.

(Der SFCD e.V. dankt allen Beteiligten an dem Zustandekommen dieses Projektes, insbesondere den Verlagen Atlantis, Fabylon und p.machinery, sowie den Herren Martin Stricker, Jürgen Lautner, Ralf Boldt und Matthew Kunkel für die finanzielle Unterstützung.)

Vorstandswahl 2014 im SFCD

Der Vorstand im SFCD wird neu gewählt. Die Wahlunterlagen und hier vor allem die Kandidatenbewerbungen finden sich in sfcd:intern 23, das gemeinsam mit dem ANDROMEDA SF MAGAZIN 152 ca. Ende Juli bzw. Anfang August 2014 an die Mitglieder verschickt werden wird.
Es bewerben sich:

  • für den Posten des 1. Vorsitzenden Stefan Manske und Thomas Recktenwald;
  • für den Posten des 2. Vorsitzenden Roger Murmann;
  • für den Posten des Schriftführers Ralf Boldt;
  • für den Posten des Kassenwarts Michael Haitel;
  • und für den Posten des Beirats des SFCD Kurt Zelt.

Wahlleiter ist Dieter Schmidt, der auch seit vielen Jahren die Arbeit des SFCD-Kassierers prüft.
Und wer Kurt Zelt nicht kennt: Er dürfte im SFCD wohl vor allem von seinen conorganisatorischen Tätigkeiten bekannt sein, z.B. beim BuchmesseCon, den SpaceDays und anderen Converanstaltungen im Rhein-Main-Gebiet.

Mehr Infos immer im SFCD-Forum unter www.sfcdforum.de.

5./6.Juli 2014: SciFi-Days in Grünstadt – eine Convention von Fans für Fans

Haben Sie schon einmal Darth Vader und Prinzessin Leia aus Star Wars getroffen? Oder einen Raumschiff-Captain der Sternenflotte? Auf den Science Fiction-Tagen zeigen Fans und Fangruppen aus ganz Deutschland ihre Kostüme, Filmrequisiten, Modelle, Gemälde und andere Ausstellungsstücke. Viele der Kostüme sind aufwändig hergestellte Einzelstücke, die Kinder und Erwachsene begeistern. Kostümgruppen stellen verschiedene bekannte Science Fiction-Filme und Serien vor, die Kostümträger sind beliebte Photomodelle. Auf der Bühne des großen Saals finden die bei Kindern beliebte Lichtschwertshow und Lichtschwertschule und am Sonntag der Kostümwettbewerb statt.

Neben der Ausstellung und den Aktivitäten gibt es auch in diesem Jahr wieder ein zusätzliches, vom 2. Vorsitzenden des SFCD Roger Murmann zusammegestelltes, Programm mit Vorträgen und Autorenlesungen. Das Grünstadter “Brauhaus” hat dafür einen Nebenraum zur Verfügung gestellt. Hervorheben möchten wir hier den Vortrag von Rainer Kresken (Raumfahrtingenieur der Europäischen Raumfahrtagentur ESA und Vorsitzender der Starkenburg-Sternwarte in Heppenheim) zum Thema “2014 – das Jahr in dem wir auf dem Kometen landen“ über die aktuelle ESA-Mission “Rosetta”.

Das Kino Grünstadt und Fangruppen haben Filmposter und Banner von Science Fiction-Filmen gespendet. Auch dieses Jahr unterstützen die SFD wieder die Deutsche Kinderkrebshilfe.

Eintrittspreise bzw. Ermäßigungen siehe Webseite. Kostenfrei sind die beiden Paraden am Samstag, die den Kindertag des Wirtschaftsforums Grünstadt-Innenstadt bereichern, mit dem die Scifi-Days zusammenarbeiten.

Die SciFi-Days weit mehr als nur eine große Science-Fiction-Ausstellung im Weinstraßencenter: Spaß an Verkleidung, Modell – und Dioramenbau und Vorträge zur europäischen Raumfahrt, Unterstützung der Kinderkrebshilfe und vieles, vieles mehr.

Datum: 5. und 6. Juli 2014
Veranstaltungsort: 67269 Grünstadt, Weinstraßencenter, Turnstraße 7
Öffnungszeiten: 9.00 – 18.00 Uhr an beiden Tagen.

Weitere Informationen gibt es unter www.scifi-days.de