Der SFCD-JahresCon 2018: ElsterCon

Der SFCD-JahresCon 2018 ist der ElsterCon unter dem Motto »Ferne Welten«, der vom 21.–23.09.2017 im Haus des Buches, Gerichtsweg 28 in 04103 Leipzig stattfinden wird. Informationen und Details unter www.fksfl.de.

Ein neues STORY CENTER ist da

Gerhard Schneider (Hrsg.)
Spliff 85555: EBERSBERG
Story Center
AndroSF 69
p.machinery, Murnau, Januar 2018, 364 Seiten, Paperback
ISBN 978 3 95765 119 8 – EUR 15,90 (DE)
E-Book-ISBN: 978 3 7438 5365 2 – EUR 7,99 (DE)

Inspiration Spliff. Die neun Tracks der »85555« betitelten LP aus dem Jahre 1982 – darunter so bekannte Titel wie »Carbonara« und »Heut’ Nacht« – inspirierten neunzehn Autoren zu faszinierenden Science-Fiction-Storys. Eingerahmt von doppelseitigen und vierfarbigen Illustrationen sowie einem Titelbild von Uli Bendick haben die Textkünstler zwischen den Zeilen der Texter gelesen und ihre Interpretation daraus wachsen lassen. Und auch wenn der Titel der ursprünglichen LP mit Ebersberg ebenso wenig zu tun hatte wie die Storys sich diesem Ort auch nur entfernt annähern – die Geschichten tragen den Geist von »85555« in die Welt.

Inhalt:
1 Déjà-vu: Gabriele Behrend: Hugo; Albertine Gaul: Bruchlandung
2 Heut’ Nacht: Galax Acheronian: Die letzte Nacht; Johann Seidl: Küss mich, bevor du gehst; Gabriele Behrend: Küss mich noch einmal heut’ Nacht
3 Notausgang: Anna Noah: Cicada-401; Christina Wermescher: Flieh mit mir
4 Carbonara: Diane Dirt: Traditionen; Regine Bott: Strange Encounter; Merle Ariano: Carbonara
5 Computer sind doof: Paul Sanker: Schöne Aussichten; Sven Haupt: Türöffnerzauber; Thomas Jordan: Mondo Utopia
6 Kill!: Nele Sickel: Keine Asche; Andreas G. Meyer: Kill!
7 Duett komplett: Gard Spirlin: Der rote Kadett; Francis Bergen: Duett Komplett
8 Jerusalem: Friedhelm Rudolph: Hirngespinste; Enzo Asui: Mannariegel, ungesüßt
9 Damals: Robert Koller: Damals; Gard Spirlin: Säulen der Ewigkeit

Das Titelbild und die Innenillustrationen stammen von Uli Bendick.

Schneider, Gerhard (Hrsg.), Spliff 85555: EBERSBERG (Story Center)

Fantastisch unbestritten

Kai Beisswenger
FINGER IM SPIEL
Action, Thriller, Mystery 12
p.machinery, Murnau, Dezember 2017, 128 Seiten, Paperback
ISBN 978 3 95765 113 6 – EUR 8,90 (DE)
E-Book: ISBN 978 3 7438 4732 3 – EUR 4,49 (DE)

Frank wartet im Gleisbett auf den nächsten Zug, der ihn ins Jenseits befördern soll. Unvermittelt ergreift er sein Handy und erkennt, wie kompliziert das Sterben ist, wenn ihm das Leben ständig ungefragt dazwischenfunkt …

Eine mysteriös-fantastische Geschichte über das Schicksal, über Sinn und Unsinn des Lebens – wie es war und ist, wie es hätte sein können, wie es spielt und spielen könnte.

Das Titelbild stammt von Sonja Graus.

Beisswenger, Kai, Finger im Spiel

BIOMECHANOMICON – eine SF-Horror-Ausschreibung

Ausschreibung: »BIOMECHANOMICON« – Horror in Space

Biomechanomicon
Eine Science-Fiction-Horror-Anthologie

In den unendlichen Weiten des Universums lauert das Grauen … Mächtige Wesen aus anderen Dimensionen bedrohen die Galaxien und ihre Bewohner … Um dieser Gefahr zu begegnen, werden Mutige zu gewagten Unternehmen ausgeschickt, um den kosmischen Schrecken aufzuspüren und der Bedrohung zu begegnen …
Androiden, Cyborgs, kybernetische Einheiten oder Roboter-Mensch-Hybriden treffen während ihrer Missionen in den Tiefen des Weltalls auf Lovecrafts alte Götter.
Ihre spannenden Geschichten sollen die Seiten der Chronik des interplanetarischen Horrors füllen – des »Biomechanomicons«.

Für die SF-Horror-Kurzgeschichtensammlung »Biomechanomicon« sucht der Herausgeber Detlef Klewer Cross-over-Geschichten aus den Genres »Horror« und »Science-Fiction«.
Wenn ihr Geschichten von Autoren wie Gibson, Dick, Asimov oder Palmer mögt und ihr sie schon immer einmal mit den Welten eines H. P. Lovecraft verschmelzen wolltet, dann verbindet utopische Elemente und Ambiente mit den Horrormotiven kosmischen Schreckens.
Zu jeder ausgewählten Geschichte wird zudem eine individuelle Illustration angefertigt.

Die Geschichten müssen bisher unveröffentlicht sein (Print, E-Book, Internet), die Länge sollte sich zwischen minimal 20.000 und maximal 40.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) bewegen. Jeder Autor darf nur eine Geschichte einsenden.

Die Manuskripte sind bitte bis zum 31.05.2018 an Detlef Klewer (biomechanomicon@kritzelkunst.de) zu senden.

Die Anthologie wird von Detlef Klewer herausgegeben und im Verlag p.machinery zu Murnau am Staffelsee verlegt werden. Sofern oben nicht anders genannt, gelten die Bedingungen für Ausschreibungen unter http://www.pmachinery.de/unsere-projekte/projektbedingungen und die Anforderungen an Manuskripte unter http://www.pmachinery.de/unsere-projekte/manuskripte.

Jegliche Korrespondenz wird bitte mit dem Herausgeber geführt.

Keine Perlen vor die Hunde

Cornelia Schneider
VON PERLEN UND HUNDEN
Kurzgeschichten
Fantasy 31
p.machinery, Murnau, Dezember 2017, 136 Seiten, Paperback
ISBN 978 3 95765 106 8 – EUR 8,90 (DE)
E-Book: ISBN 978 3 7438 4726 2 – EUR 4,49 (DE)

»Der Onkel zieht das Hasenfell über ein Holzgestell, die blassrosa, mit roten Flöckchen betupfte Haut nach außen gestülpt, und hängt es zum Trocknen an die Wand. Mit dem Taschentuch wischt er sorgfältig die Klinge des Messers ab, dann seine Hände. Den Strick um ein Hinterbein gewunden, der Länge nach gespalten, baumelt der nackte Hase vom Deckenbalken. Weit offen klafft der ausgehöhlte Bauch, kreuz und quer überziehen Schnitte die blasse glatte Muskelhaut. Im Suppenteller liegen blutend Herz, Leber und Nieren. Nur die Fellpfoten sind ihm geblieben, und die Augen quellen groß und starr aus dem entblößten Gesicht. Das kleine Nagetiergebiss grinst mörderisch.«

Aus »Hasen schlachten«, einer der fantastischen und surrealen Erzählungen von Cornelia Schneider, geboren 1950 in Karlsruhe, aufgewachsen in Königsbach/Baden. Von Kind auf so unruhig wie unbelehrbar, verließ sie 1971 ihr Elternhaus, lebte in Berlin, Paris, Südindien, tummelte sich unter Marxisten, Hausbesetzern und west-östlichen Utopisten, studierte (mal kürzer, mal länger, doch nie zu Ende) Romanistik, Lateinamerikanistik, Politologie, jobbte sich als Teilzeitsekretärin durch zahllose Büros, kam 1988 mit ihrer zweijährigen Tochter nach Stuttgart, wurde erstaunliche fünfundzwanzig Jahre sesshaft und fing an zu schreiben. Sie veröffentlichte in diversen Anthologien, Literaturzeitschriften und Fanzines, erhielt 2004 eine Arbeitsbeihilfe vom Förderkreis Deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg, gewann den Agatha-Christie-Krimipreis 2006 (1. Preis) und wurde für diesen im Jahr 2008 noch einmal nominiert. – Heute lebt sie in Brandenburg und züchtet (und vermarktet) erfolgreich Tigerschnegel.

Das Titelbild stammt von Lothar Bauer.

http://www.pmachinery.de/?p=4683
http://www.beckinsale.de/?p=3435

Franke & Weigand präsentieren ASTROPOETICON in Wort und Ton

Soeben erschienen:

Herbert W. Franke und Jörg Ernst Weigand
ASTROPOETICON
Science-Fiction-Gedichte & Weltraummusik
DDD Stereo Compact Disc, Digital Audio
ISBN 978-3-89155-401-2 – EUR 11,80

Inhalt der CD:
1. Astropoeticon/Weltraummusik 19:25
2. Weltraummusik (instrumental) 9:25

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Aktuell im SFCD

ANDROMEDA NACHRICHTEN 260
SFCD e.V., Murnau, Januar 2018, 100 Seiten A4, EUR 8,00. Bezug: SFCD-Archiv, archiv[at]sfcd.eu

Der Inhalt:
Conventions
Fantasy
Science Fiction
Zwielicht
Cinema
E:Games
Perry Rhodan
Science
FanzineKurier
Reissswolf
StoryFiles

Das Titelbild stammt von Alexander Preuss.

Diese Ausgabe gibt es auch zum Download: http://www.sfcd.eu/download/pubs/an201-300/an260open.zip

Fantasy für junge Leser

Und ein paar nicht unerhebliche Brocken Weisheit als Vorbereitung auf den Ernst des Lebens sind sogar auch mit dabei. Aber keine Bange: Die Geschichte kommt ganz ohne erhobenen Zeigefinger aus.

Anke Höhl-Kayser
EINE FEE NAMENS JOHNNY
Fantasy 30
p.machinery, Murnau, Dezember 2017, 148 Seiten, Paperback
ISBN 978 3 95765 114 3 – EUR 10,90 (DE)
E-Book: ISBN 978 3 7438 4243 4 – EUR 5,49 (DE)

Mehr Details: hier.

Fernfrachtraumschifff Colossus IV

Es hat dieses Mal ziemlich lange gedauert, aber nun ist es endlich geschafft.

Mein vierter Roman mit den Abenteuern des Fernfrachtraumschiffs Colossus ist als eBook erschienen.

 

Im Kindle-Format erhältlich: https://www.amazon.de/dp/B0788ZTZWT

und als ePub in allen Online-Shop von Tolino-Media

Klappentext:

Vierter Roman mit den Abenteuern des Fernfrachtraumschiffs Colossus.
Von der unvorstellbaren Technologie fremder Intelligenzwesen durch Raum und Zeit geschleudert und mit zerstörten Navigationsdatenbanken in einer völlig unbekannten Region des Alls gestrandet, irrt die COLOSSUS durch den Dschungel fremder Sterne, um einen Weg nach Hause zu finden. Doch jedem an Bord des großen Fernfrachtraumschiffs ist bewusst, dass dies ohne fremde Hilfe unmöglich ist.
Auf der Suche nach raumfahrenden Völkern mit ausreichenden astronomischen Kenntnissen wird die Besatzung der COLOSSUS mit einer aggressiven Spezies konfrontiert, die alle anderen intelligenten Lebensformen als existenzielle Bedrohung der eigenen Art betrachtet …

Star Wars – The Last Jedi: Filmkritik

Die Macht ist stark…und zwar seeeeeehr STARK! Star Wars ist zurück…und es ist grandioser als je zuvor. Im Gegensatz zum Epi IV-Story-Wideraufguss Epi VII erleben wir hier eine komplett neue Handlung mit zahlreichen Zitaten (das braucht der Fan halt), aber auch wahnsinnig vielen neuen Ideen, Aliens, Planeten, Raumschiffen, etc., die sich in ihrer Gänze vielleicht erst beim zweiten oder dritten Anschauen erschließen. Und man darf sich über zahlreiche „echte“, also nicht animierte, Creatures freuen, was dem ganzen einen eher handgemachten, plastischen Charakter verleiht. Überraschen wird eine Reihe Cameo-Auftritte, wobei auch neu eingeführte Figuren aus dem letzten Film eher zum Cameo herabgestuft werden. Selbst satte 2,5 Stunden scheinen im Star Wars Universum zu wenig zu sein, um der Vielzahl beliebter Charaktere würdige Auftritte zu verschaffen. Schade, man hätte doch von manchem mehr gesehen. So muss es gelegentlich für einen „Aha“-Moment reichen. Es ist eben schwierig, ein ganzes Umversum in einen Film hineinzupacken.

Klar, es gibt auch hier gemäß dem Titel der Filmreihe jede Menge Raumschlachten und Krawall, aber es ist halt der Krieg der Sterne und wer hier Kuschel-SF erwartet, schaue lieber bei den Kollegen von Star Trek vorbei (wobei sich das ja im Moment auch rapide ändert).

Hier wird deutlich: Star Wars ist und war schon immer für die große Leinwand gemacht. Kaum ein SF-Epos fesselt mit solch epischer Breite und Darstellung, wie die Skywalker-Saga. Und das wird auch in Epi VIII genüßlich zelebriert. Ich denke, zahlreiche Einstellungen wird man als Poster wiederfinden. Mal ehrlich: wir lieben doch Star Wars genau deshalb, oder? Und, wie schon gesagt, die Macht ist mit Macht zurück. In Epi VII doch stark vernachlässigt, gibt es hier einen recht ausführlichen Exkurs in Sachen „The Force“, weit abseits vom Midichloridingsbums-Unsinn aus „Die dunkle Bedrohung“.
Für unsere Kostümliebhaber aus den einschlägig bekannten Star Wars Fangruppen gibt es unzählige neue Schnittmuster und das Merchandisinggeschaäft wird durch eine ganze Legion neuer Fahrzeuge und Figuren angekurbelt. Also alles wie gehabt. Und wer Hightech-SF erwartet, wird hier dem starwarsigen Schrottdesign folgend, mit reichlich Kippschaltern, Schaltkästen und Leitungssträngen bedient. Großartiger technischer Fortschritt hat hinter den Wandverkleidungen wohl nicht stattgefunden… 😀

Deutlich mehr Platz eingeräumt wird den Dialogen. Mal spitz, mal witzig, mal philosophisch, füllen sie die Zeit zwischen Geballer und Weltraumaction und sorgen dafür, dass die gebotene Tour de Force den Zuschauer nicht allzu erschöpft aus dem Kino entlässt. Für den Jungfan mag „zuviel Gelaber“ spannungstötend sein, für mich wars zwischendurch immer mal eine willkommene Gelegenheit durchzuatmen und dabei etwas mehr über die Motivation unserer Protagonisten zu erfahren.

Ach ja, man soll nicht denken, die Handlung sei nach diesem Film irgendwie zu Ende und in Epi IX würde einfach nur ein weiteres Kapitel aufgeschlagen. Da gibt es eine ganze Reihe offener Handlungsstränge, die mit Sicherheit erst im neunten Film aufgeklärt werden. Und ich empfehle für manche Szenen Papiertaschentücher bereitzuhalten. So einige Momente waren für mich als Fan doch sehr emotional. Gerade wenn man ja weiss, dass Carrie Fisher nicht mehr unter uns weilt.

Fazit: 9 von 10 Punkten und vor allem: Oscar für die Ausstattung…der jährliche Weihnachtsbesuch von alten (und neuen) Leinwandbekannten, auf die man immer schon sehnlichst wartet. 🙂

Roger Murmann