Nicht totzukriegen …

… ist STORY CENTER dann am Ende doch:

Michael Haitel (Hrsg.)
DAS KREUZ DER MALTESER
Story Center
AndroSF 59
p.machinery, Murnau, Februar 2017, 224 Seiten, Paperback
ISBN 978 3 95765 082 5 – EUR 9,90 (DE)
eBook-ISBN 978 3 7396 9932 5 – EUR 4,99 (DE)

Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts waren die Johanniter von vielfältigen geschichtsträchtigen Ereignissen umgeben. 1099 waren sie an der Eroberung Jerusalems beteiligt. 1522 wurden sie von den Osmanen von Rhodos vertrieben. 1530 siedelten sie sich auf Malta an. 1565 besiegten sie die Osmanen in der Großen Belagerung (Great Siege). 1798 musste der einzige deutsche Großmeister, Ferdinand von Hompesch, gegenüber Napoleon Bonaparte kapitulieren und Malta mit seinen Rittern verlassen.
Vor allem in der Zeit nach 1565 wurden die Johanniterritter als Retter Europas betrachtet. Die Große Belagerung Maltas galt als einer der Wendepunkte in der Geschichte der Eroberung Europas durch die Osmanen.

Im 19. Jahrhundert verloren die Malteser an politischer Bedeutung. Und heute kennen die meisten Menschen nur noch die Hilfsdienste der Malteser und Johanniter. Aber auch der Ritterorden existiert noch – und die zwölf  Autoren in dieser Anthologie beantworten jeder für sich die Frage, welche Rolle die Ritter in der heutigen Zeit spielen würden, wäre die Geschichte ein wenig anders verlaufen.

Der Inhalt:
Anna Eichinger: Memory
Karsten Beuchert: Die versäumte Ermordung Seiner Majestät Zar Paul I.
Fabian Dombrowski: Das Wunder von Malta
Michael Alois Ortner: Agent Electrique
Cairiel Ari: Der schwarze Fluch
Michael Edelbrock: Das Gelübde der Malteser
Susanne Münch: Neue Hoffnung für Europa
Enzo Asui: Newtons letztes Leckerli
Olaf Lahayne: Agios Nikolaos
Lily Beyer: Agathas Kreuz
Galax Acheronian: Wahrer Wert
Paul Sanker: Rico

Das Titelbild schuf Uli Bendick.

Haitel, Michael (Hrsg.), Das Kreuz der Malteser (STORY CENTER)

Jede Woche ein neues Monster …

Corinna Griesbach (Hrsg.)
MONSTER DER WOCHE
Horror 7
p.machinery, Murnau, Februar 2017, 340 Seiten, Paperback
ISBN 978 3 95765 081 8 – EUR 11,90 (DE)
eBook-ISBN 978 3 7396 9914 1 – EUR 5,99 (DE)

Wir präsentieren das Monster der Woche. Frisch von der Stange, live aus der Hölle. Nur für Sie. Geschöpfe aus Mythen und Sagen. Und aus dem Hier und Heute. Monster, die sich gewaschen haben – aber Sie wollen nicht wissen, womit. Dreißig Autoren machen Ihnen klar, dass das, was Sie für Monster halten, noch lange nicht das Ende der Fahnenstange ist. Und nicht nur der Fahnenstange in Ihrem Allerwertesten. Unsere Monster der Woche begegnen Ihnen überall – in der Provinz, im Büro, im Krieg, im Untergrund, im Versuchslabor und natürlich auch im Kinderzimmer. Und sie verbreiten nicht nur Schrecken, sind ungeheuerlich, unmenschlich, hässlich, mutiert, schreckenerregend. Nein, wirklich nicht. Wann haben Sie Ihren Partner das letzte Mal näher angeschaut?

Der Inhalt:
Manfred Lafrentz: Be my Baby
Jan Seibert: Wendigo
Karin Jacob: Das Becken im Keller
Galax Acheronian: Pummel
Stefanie Endemann: Stille Tage in Karlsbad
Till Kammerer: Neues Leben in Ruinen
Tomb de Freak: Der Mahr
Markus Grundtner: Die Großen Neuen
Stefanie Hölzle: schwarz
Miriam Rieger: Die Nacht des Einhorns
Peter Zemla: Überweisung
Miriam Achtzehnter: Unter der Stadt
Johannes Kratzer: Familienzusammenführung
Nicolas Grunwald: Echte Fans
Karsten Beuchert: Stadt der Ratten
Karl Folk: Dashcam
Nicola Hölderle: Die Truhe
Dörte Müller: Monsterblues
Marco Callari: Die Brut
Iver Niclas Schwarz: Sams Scheune
Lena Ghio: Champagnereffekt
Arnold H. Bucher: Der Wolfsmond
Detlef Klewer: Creatura
Achim Stößer: Return of the Bug-Eyed-Monster
Jasmin Bornemann: Das Echsenbiest
Leif Inselmann: Tödliche Forschungen
Sophia Nau: Unsterblich verliebt
Thomas Karg: Der Sumpf
Paul Bäumer: Telford
Thomas Stumpf: Monster der Woche

Das Titelbild schuf Lothar Bauer.

Griesbach, Corinna (Hrsg.), Monster der Woche

Neuer Schnee

Stephanie Schnee
ESMERALDA IN NÖTEN
Außer der Reihe 18
p.machinery, Murnau, Februar 2017, 116 Seiten, Paperback
ISBN 978 3 95765 078 8 – EUR 8,90 (DE)
eBook-ISBN 978 3 7396 9885 4 – EUR 4,49 (DE)

»Esmeralda in Nöten« präsentiert eine Sammlung surrealistisch-expressionistischer Kurzgeschichten. Menschen, in Ausnahmesituationen beleuchtet: Sie sind in einer eigenen Wirklichkeit gefangen, erleben Verzerrungen und Brüche im Alltag, sie deuten und begreifen sich neu. Das Innere des Menschen tritt an die Oberfläche, erhält eine eigene Gestalt. Existenzielle Fragestellungen erscheinen nur lösbar, wenn der Leser von Beginn der Erzählungen an mit Protagonisten konfrontiert wird, die gewandelt, in neuem Gewand, oft dem eines Tieres, in Szene gesetzt werden – wobei das Fantastische literarisches Ausdrucksmittel bleibt.

Stephanie Schnee unterrichtet an einer bayerischen Schule Deutsch, Geografie und Französisch.

Mehr zum Buch: hier.

Nominierungen DSFP 2017

Das Komitee zur Vergabe des Deutschen Science-Fiction-Preises (DSFP) freut sich, die Nominierungen für den DSFP 2017 bekanntzugeben. Für den DSFP 2017 sind alle im Original in deutscher Sprache im Jahr 2016 erstmals in gedruckter Form erschienenen Texte des Literaturgenres Science-Fiction relevant.

Der Deutsche Science-Fiction-Preis 2017 wird am Freitag, den 16.06.2017 um 17:00 Uhr auf dem U-Con, dem diesjährigen EuroCon und JahresCon des Science Fiction Club Deutschland e. V., in Dortmund vergeben. Der DSFP ist mit 1.000 Euro je Kategorie dotiert.

Das Komitee beglückwünscht die nominierten Autorinnen und Autoren zu ihrem Erfolg und bedankt sich bei den Herausgebern und Lektoren, den Verlagen und ihren Mitarbeitern für die Unterstützung der deutschsprachigen Science Fiction. Besonderer Dank gilt den Autoren und Verlagen, die die Arbeit des Komitees durch Überlassung von Leseexemplaren unterstützt haben.

Die Reihenfolge der Nominierungen folgt dem Autorenalphabet und stellt keine Wertung dar.

Kategorie »Beste deutschsprachige Kurzgeschichte«

»Die Stadt der XY« von Dirk Alt. In: Exodus 34. Ausgabe 04/2016. ISSN 1860-675X
»Suicide Rooms« von Gabriele Behrend. In: Exodus 35. Ausgabe 10/2016. ISSN 1860-675X
»Acapulco! Acapulco!« von Andreas Eschbach. In: Exodus 34. Ausgabe 04/2016. ISSN 1860-675X
»Vor dem Fest oder Brief an Mathilde« von Marcus Hammerschmitt. In: Nova 24. ISBN 978-3-958690691
»Das Netz der Geächteten« von Michael K. Iwoleit. In: »Gamer«. Hrsg.: Armin Rößler, Frank Hebben und André Skora. Begedia Verlag 2016. ISBN 978-3957770707
»Tubes Inc.« von Frank Lauenroth. In: »Hauptsache gesund!«. Hrsg.: Ralf Boldt. p.machinery 2016. ISBN 978-3957650573
»Korbball« von Ernst-Eberhard Manski. In: »Rund um die Welt in mehr als 80 SF-Geschichten«. Hrsg.: Eric Schreiber. Saphir im Stahl Verlag Erik Schreiber 2016. ISBN: 978-3-943948646

Kategorie »Bester deutschsprachiger Roman«

»Die Welten der Skiir 1: Prinzipat« von Dirk van den Boom. Cross Cult 2016. 450 Seiten. ISBN 978-3864258671
»Omni« von Andreas Brandhorst. Piper 2016. 560 Seiten. ISBN 978-3492703598
»Der Bahnhof von Plön« von Christopher Eckert. Mitteldeutscher Verlag 2016. 400 Seiten. ISBN  978-3954625307
»Helix« von Marc Elsberg. Blanvalet Verlag 2016. 648 Seiten. ISBN 978-3764505646
»Teufelsgold« von Andreas Eschbach. Bastei Lübbe 2016. 512 Seiten. ISBN 978-3785725689
»Vektor« von Jo Koren. Atlantis Verlag 2016. 190 Seiten. ISBN 978-3864024290

Ralf Boldt
Für das DSFP-Preiskomitee
Edewecht, den 27.02.2017

Vorbestellbar: „Luna incognita“

Vorbestellbar: „Luna incognita“

Der Science-Fiction-Roman „Luna incognita“ von Axel Kruse ist ab sofort als Hardcover und Paperback beim Verlag vorbestellbar,
außerdem das eBook bei Amazon. Von Lothar Bauer kommt das Titelbild.

Weitere Infos beim Atlantis Verlag:
https://atlantisverlag.wordpress.com/

Cover Lothar Bauer

Unendlichkeit, gedruckt

Michael J. Awe, Andreas Fieberg, Joachim Pack (Hrsg.)
GEGEN UNENDLICH
Phantastische Geschichten
AndroSF 56
p.machinery, Murnau am Staffelsee, Januar 2017, 216 Seiten, Paperback
ISBN 978 3 95765 079 5 – EUR 9,90 (DE)
eBook-ISBN 978 3 7396 9288 3 – EUR 4,99 (DE)

»Das Wissen ist endlich, die Fantasie nicht!« Unter diesem Motto wurden bislang zehn Ausgaben der E-Book-Reihe »GEGEN UNENDLICH. Phantastische Geschichten« veröffentlicht. Eine Auswahl der besten liegt in diesem Band vor.
In Science-Fiction und Fantastik wird das Undenkbare gedacht und wird das Unmögliche möglich. Dort, wo unser Wissen an eine Grenze stößt, macht uns die Fantasie den Weg frei, erweitert unsere Vorstellungswelten und bahnt Pfade durch neue Dimensionen. Zwanzig bekannte und weniger bekannte Autoren laden mit ihren Geschichten zu einer Entdeckungsreise in aufregend andere Regionen ein, in eine Welt hinter dieser Welt.
Mit Michael J. Awe, Ambrose Bierce, Ute Dietrich, Uwe Durst, Andreas Fieberg, Norbert Golluch, Uwe Hermann, Barbara Hundgeburt, Jörg Isenberg, Silke Jahn-Awe, Hubert Katzmarz, Julius Long, Peter Nathschläger, Monika Niehaus, Joachim Pack, Marc-Ivo Schubert, Malte S. Sembten, Michael Siefener, Fernando Sorrentino, Christian Weis.

Der Inhalt:
Vorwort
Uwe Durst: Maleks Versteck
Michael J. Awe: Der Geisterfotograf
Ute Dietrich: Wahnsinnsstern
Malte S. Sembten: languerous@barron.feu
Barbara Hundgeburt: Spiegelbilder
Ambrose Bierce: Jenseits der Wand
Joachim Pack: Ödland
Norbert Golluch: Die virtuelle Familie
Peter Nathschläger: Menschen im Fels
Christian Weis: Das Blockhaus
Marc-Ivo Schubert: Eingesicht trifft Zweigesicht
Uwe Hermann: Der Einfänger
Michael Siefener: Das Erbe
Jörg Isenberg: Adams Blut
Hubert Katzmarz: Der Physiker und die magischen Steine
Julius Long: Der bleiche Gast
Monika Niehaus: Jenseits der Sterne
Andreas Fieberg: Das Lunarium
Fernando Sorrentino: Da ist ein Mann, der die Gewohnheit hat, mir mit einem Schirm auf den Kopf zu schlagen
Silke Jahn-Awe: Tank 142
Bibliografische Nachweise

Das Titelbild schuf Stefan Böttcher.

Neuer Grusel, klassisch gemacht

Patrick Schön (Hrsg.)
SCHRECKEN DER VERGANGENHEIT
Horror 6
p.machinery, Murnau, Februar 2017, 204 Seiten, Paperback
ISBN 978 3 95765 080 1 – EUR 9,90 (DE)
eBook-ISBN 978 3 7396 9664 5 – EUR 4,99 (DE)

Das Gute stirbt niemals aus. Fünfzehn Autoren zelebrieren den klassischen Horror, das Dunkle, das Böse, die Monster, die wir alle seit Menschengedenken lieben. Und auch für den Liebhaber des exotischen Grusels ist gesorgt. Aus der tiefsten Vergangenheit des 18. Jahrhunderts greift der Schrecken nach uns, nach unseren Nerven und unserer Gänsehaut.

Der Inhalt:
Rudolf Arlanov: Der verletzte Gefreite
Elisa Bergmann: Die Linde
Karsten Beuchert: Tod eines Dichters
Markus Cremer: Das Ritual des alten Feindes
Konstantin Flemig: Der Tanz des Sufi
Sabine Frambach: Geisterseher Kant
Klaus Frank: Veronika
Marlene Geselle: Eine Rose für den Henker
Tanja Hanika: Der Zombiekeller
Tanja Hanika: Wolfsnacht in East Grimriver
Cornelia Härtl: Der dunkle Handel
Anke Höhl-Kayser: Der Spiegelsaal
Bettina Ickelsheimer-Förster: Der Feuerteufel
Paul Sanker: Das Experiment
Bernar LeSton: Aus und vorbei!
Sabrina Železný: Qati Qati

Das Titelbild schuf Andreas Schwietzke.

Details zum Buch: http://www.pmachinery.de/?p=4062
Ein bisschen Story: http://www.beckinsale.de/archive/3184

EpicCon 2016 in Frankfurt/Main – Bildergalerie

Zusammmen mit den Buchmesse Convent, dem DreieichCon und den SciFi-Days war der SFCD e.V. kürzlich auf Einladung des Veranstalters auf der neuen EpicCon in Halle 3.0 des Frankfurter Messegeländes eingeladen. Hier ein Fotoalbum mit 198 Bildern. 🙂 [Technischer Hinweis: Das Fotoalbum benötigt Flash. Wer das nicht installiert hat oder installieren möchte, kann die Darstellung mittels Google Chrome problemlos realisieren.]

TimeLash III – Das Doctor Who Fan-Event in Kassel

img_20161213_0001

Rogue One: A Star Wars Story – Filmkritik

Kann ein Film, bei dem man das Ende (zumindest einen Teil davon) und die Auswirkungen auf ein ganzes Universum eigentlich schon kennt, funktionieren? Er kann. Und zwar bestens. Es ist wieder Weihnachten. Und vor Weihnachten macht Disney ja seit zwei Jahren mit Star Wars den Fans ein Geschenk in immer neuer Verpackung. Diesmal mit dem Unterschied, dass hier die Saga der Skywalkers nicht fortgeschrieben wird, sondern man in die Zeit vor Episode IV zurückgeht und sich einen Aspekt herausgreift, über den bisher allerhöchstens spekuliert wurde: woher und wie um alles in der Welt wissen die Rebellen, an welcher Stelle man den Todesstern knacken kann? Die Handlung dürfte dem informierten Fan schon bekannt sein, insofern erspare ich mir, großartig darauf einzugehen. Ebenso auf so manches Logikloch. Ok, gelegentlich stellt man sich schon die Frage, wieso kann es sein, dass…? Aber ich schaue solche Filme nicht, um mich auf die Suche nach der totalen Logik zu begeben, sondern weil sie mir einfach „nur“ Spaß machen. weiterlesen »