Der SFCD-JahresCon 2019: PentaCon

Der SFCD-JahresCon 2019 ist der PentaCon unter dem Motto »50 Jahre Stanislaw-Lem-Club«. Der PentaCon 2019 findet vom 01.–03. November 2019 im Palitzschhof zu Dresden (Gamigstr. 24, 01239 Dresden) statt. Es wird eine (!) Programmschiene geben. Es wird die Verleihung des KLP 2019 und des DSFP 2019 stattfinden. Erste und weitere Infos finden sich hier.

Franke auf die Ohren!

Wer gern wieder einmal eines von Herbert W. Frankes Hörspielen konsumieren will, der sei auf diesen Link aufmerksam gemacht. In einer Reihe des BR, die bedeutende Hörspiele und Medienkunst der letzten Jahrzehnte vorstellt, wird auch »Papa Joe & Co« ausgestrahlt. Die Entstehungsgeschichte ist nicht uninteressant: Der damalige Leiter des Hörspiels, Dieter Hasselblatt, wollte mit der gerade neu aufgekommenen Kunstkopf-Technologie eine Produktion machen und hat seine Autoren aufrufen, Drehbücher dafür einzureichen. Es handelte sich dabei um eine spezielle Stereo-Aufnahme-Technologie, die für Zuhörer beim Abhören mit Kopfhörern eine sonst nicht mögliche Richtungslokalisierung des Sounds ergibt. HWF war der einzige, der ein Hörspiel speziell für diese Technologie entwickelte. Das Ergebnis: »Papa Joe & Co«. Einfach mal reinhören – am besten mit Kopfhörern für den vollen Klanggenuss!

Sendetermin = 05.10.2019, 15.05 bis 17.00 Uhr

https://www.br.de/radio/bayern2/programmkalender/sendung-2486676.html

P.S.: Die Kurzgeschichte zum Hörspiel, »Papa Joe«, erschien zuletzt im Band 11 der p.machinery-SF-Werkausgabe Herbert W. Franke, in »Zarathustra kehrt zurück«; siehe auch hier: https://www.pmachinery.de/?p=5952.

Das Rennen ist entschieden: Die DSFP-2019-Preisträger

Thorsten Küpers Kurzgeschichte »Confinement« hat nach dem Kurd-Laßwitz-Preis 2019 nun auch den Deutschen Science-Fiction-Preis 2019 als beste Kurzgeschichte im Erscheinungsjahr 2018 gewonnen. Und bei den Romanen hat sich Tom Hillenbrand mit seinem Werk »Hologrammatica« durchsetzen können.

Wir gratulieren den Gewinnern und allen Platzierten, denn auch beim DSFP heißt die Devise: Dabei sein ist alles!

Die Preisträger im Detail und mit allen Infos kann man hier nachlesen.

Nicht nur für deutsche SF-Fans

Anlässlich des WorldCons in Dublin und des EuroCons in Belfast im August 2019 haben Sylvana Freyberg, Jörg Ritter und Martin Stricker die Gemeinschaft mit einem ANDROMEDA SF MAGAZIN beglückt. Den Download gibt’s hier und so sieht es aus:

Auch das noch

Auch das wäre noch zu erwähnen:

ANDROMEDA NACHRICHTEN 266
SFCD e.V., Winnert, Juli 2019, 112 Seiten A4, EUR 8,00. Bezug: SFCD-Archiv, archiv[at]sfcd.eu

Der Inhalt:

Conventions
* Jürgen R. Lautner: In der LuxCon-Blase
* Jürgen R. Lautner: Weiterhin viel Dampf und Rauch
Karl E. Aulbach: Fantasy
Udo Klotz: KLP 2019
ScienceFiction
* Michael Weisser: Betr.: sebesta-seklit.net. Thomas Sebesta im Interview
Marianne Labisch: Zwielicht
Jörg Krömer: Cinema
Gerd Frey: eGames
Perry Rhodan
* Robert Hector: Posizid, Datensintflut, Raptus Terrae und die Cairanische Epoche
* Fakten und Fiktion
* Besprechungen
* Die Zukunft auf fernen Planeten
* PERRY RHODAN-Mission SOL
* Hartmut T. Klages: Gibt es einen PR-WeltCon zum 60. Geburtstag?
Science
* Robert Hector: Zeit – Mysterien einer unbekannten Dimension
* Robert Hector: Kernfusion
* Robert Hector: Die Entstehung des Lebens. Eine schwierige Spurensuche
Armin Möhle et al.: FanzineKurier
Michael Baumgartner et al.: Reissswolf
StoryFiles
* Miriam Esdohr: Skymir. Eine Leseprobe aus der ersten Ausgabe

Das Titelbild stammt von Andreas Schwietzke.

Diese Ausgabe gibt es auch zum Download: https://www.sfcd.eu/download/pubs/an201-300/an266open.zip

Nominierungen für den Deutschen Science-Fiction-Preis 2019

Das Komitee zur Vergabe des Deutschen Science-Fiction-Preises (DSFP) freut sich, die Nominierungen für den DSFP 2019 bekanntzugeben. Für den DSFP 2019 sind alle im Original in deutscher Sprache im Jahr 2018 erstmals in gedruckter Form erschienenen Texte des Literaturgenres Science-Fiction relevant.

Der Deutsche Science-Fiction-Preis 2019 wird auf der PentaCon (01.-03. November 2019), der diesjährigen JahresCon des Science Fiction Club Deutschland e. V., in Dresden (Palitzschhof, Gamigstr. 24, 01239 Dresden) verliehen. Der DSFP ist mit 1.000 Euro je Kategorie dotiert.

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Franke, zum zwölften

Herbert W. Franke
SIRIUS TRANSIT
Science-Fiction-Roman
SF-Werkausgabe Herbert W. Franke, Band 12
hrsg. von Ulrich Blode und Hans Esselborn
AndroSF 74
p.machinery, Winnert, April 2019, 208 Seiten
Paperback: ISBN 978 3 95765 156 3 – EUR 12,90 (DE)
Hardcover (limitierte Auflage): ISBN 978 3 95765 157 0 – EUR 18,90 (DE)
E-Book: ISBN 978 3 95765 918 7 – EUR 6,49 (DE)

Ein neu entdeckter, erdähnlicher Planet, eine wunderschöne, naturbelassene Welt, und eine Firma, die die Besiedlung organisiert: die SIRIUS TRANSIT. Ihr Sitz: Santa Monica, eine Stadt der Spiele, der Unterhaltung und der Illusionen. Der Chef dieses Imperiums, ein strahlender Held, aber auch Initiator undurchsichtiger Manipulationen: Gus Griffin.

Das Geschehen, das Herbert W. Franke in diesem Roman schildert, beginnt, als Barry, der Bruder von Gus Griffin, in Santa Monica eintrifft; für ihn bedeutet der Sirius-Planet die Erfüllung alter Träume und Sehnsüchte, und er hofft, dass ihm der bewunderte ältere Bruder einen Job bei den Erschließungsarbeiten verschaffen kann. Es stellt sich aber bald heraus, dass es nicht so leicht ist, zu Griffin vorzudringen. Während eines Aufenthalts in Santa Monica, im Laufe vielfacher vergeblicher Kontaktversuche, gerät Barry mehr und mehr in das Räderwerk einer ihm unverständlichen Maschinerie: Immer stärker wird sein Verdacht, dass das, was hier als Glück verheißen wird, langsam, aber sicher ins Verderben führt. Schließlich gelingt es Barry, das Geheimnis der SIRIUS TRANSIT aufzuklären, aber der Preis ist hoch. Er verirrt sich in diesem System perfekter technischer Illusion, in dem die Unterschiede zwischen Wirklichkeit und Täuschung zerfließen.

Titelbild und Innenillustration stammen von Thomas Franke.

Franke, Herbert W., SIRIUS TRANSIT

Fakten & Fiktion: Wie alles begann –

Perry-Rhodan-Abend mit dem Autor Andreas Eschbach im TECHNOSEUM in Mannheim

Die Mondlandung jährt sich zum 50. Mal. Wie konnte es eigentlich dazu kommen, dass Perry Rhodan der erste Mensch auf dem Mond war und nicht – Neil Armstrong? Andreas Eschbach kennt das Geheimnis. Der Bestsellerautor liest im TECHNOSEUM Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim aus seinem neuen Roman „Perry Rhodan – Das größte Abenteuer“. Hier erzählt er, wie Perry Rhodan zu der legendären Gestalt wurde, die die Menschheit zu den Sternen führt: seine Jugend, seine politischen Eskapaden, seine Abenteuer als Testpilot und die geheime Geschichte der bemannten Raumfahrt. Im Werkstattgespräch mit Eschbachs Lektor, dem Fantasy- und Science-Fiction-Experten Hannes Riffel, erfährt man Fakten und Fiktionen. Dabei geht es nicht zuletzt um die Faszination und Entwicklung der weltweit erfolgreichsten Fortsetzungsgeschichte, die in den bisher 58 Jahren ihres Bestehens Utopien entwarf, Ideologien kritisierte und damit auch den jeweiligen Zeitgeist in Westdeutschland widerspiegelte.

Science + Fiction im TECHNOSEUM | Andreas Eschbach und Hannes Riffel im Werkstattgespräch
Eintritt frei!
TECHNOSEUM, Museumsstraße 1, 68165 Mannheim
2. Juli 2019, 19 Uhr
Weitere Informationen unter www.technoseum.de

Wenn Fans sich treffen

Nils Hirseland & André Boyens (Hrsg.)
DAS CONBUCH
zu den 3. Perry-Rhodan-Tagen Osnabrück am 25./26.05.2019
Der Con von Perry-Rhodan- und SF-Fans für Perry-Rhodan- und SF-Fans
Perry-Rhodan-FanZentrale (PRFZ), Mai 2019, 88 Seiten DIN A5, Paperback
EUR 8,50 (DE) [EUR 5,50 für PRFZ-Mitglieder]

Sofern das Conbuch nach den 3. Perry-Rhodan-Tagen Osnabrück noch lieferbar sein sollte, kann man es ab 01.06.2019 über den Space Shop der PRFZ (https://www.prfz.de/space-shop.html) bestellen.

Das Titelbild stammt von Stefan Böttcher. Zum Inhalt:

Nils Hirseland: Neuigkeiten zur Perrypedia
Norbert Fiks: Rendezvous mit der Mondgöttin
Christina Hacker: Der Atlan von Olhaõ
Christina Hacker: Notfallprozeduren. Eine STELLARIS-Kurzgeschichte
Hans Herrmann: Missionen eines Großtenders
Uwe Lammers: Der Oki-Stanwer-Mythos: Gegen das Terrorimperium
Alexandra Trinley: Da haben wir den Salat!
Markus Regler: Zwischen den Zyklen …
Angelika Rützel: Perry Rhodan und sein Verhältnis zu Frauen
Dieter Bohn: Mythos Großeltern
Nils Hirseland: 20 Jahre DORGON

Im Mittelteil:
Die Ehrengäste auf dem 3. Perry-Rhodan-Tag Osnabrück 2019
(ausführliche Vorstellungen und Vitae)

Wenn Fans schreiben (II)

Michael Mühlehner
STERNEN-GAMBIT
Perry Rhodan FanEdition 21
Perry Rhodan FanZentrale e.V., April 2019, Paperback, 68 Seiten DIN A5

Im PRFZ-Newsletter 29 vom Mai 2019 erschien ein Interview von Alexandra Trinley mit dem Autor Michael Mühlehner. Michael antwortete auf die Frage, was man sich unter dem »Sternen-Gamit« vorstellen könne, wie folgt:

»›Sternen-Gambit‹ ist ein aufregendes Abenteuer, das in der Ära der Dunklen Jahrhunderte spielt. Genau genommen im Jahre 740 NGZ, zu einer Zeit also, als die gesamte Milchstraße von Galbraith Deighton und den Cantaro unterdrückt wird. Um die Galaxis verläuft der sogenannte Chronopuls-Wall, der jedes Schiff daran hindert, in die Milchstraße ein- oder aus ihr auszufliegen. Die Lokale Gruppe ist von den Auswirkungen der Rückkehr Tarkans in das Einstein-Universum stark betroffen.
Besonders die Milchstraße leidet unter den Auswirkungen der Kosmischen Katastrophe. Die Raumfahrt ist eingeschränkt, das Raum-Zeit-Gefüge beschädigt. Der hundertjährige Krieg, der in der Milchstraße tobte, hat für Chaos gesorgt. Ein sehr, sehr dunkles und düsteres Kapitel in der PERRY RHODAN-Chronologie. Und ideal, um darin packende Geschichten aufzugreifen.«

Die Umschlagabbildung stammt von Andreas Schwietzke.

Wenn Fans schreiben (I)

Michael Tinnefeld & Gerhard Huber
DIE HEILERIN VON HANGAY
Perry Rhodan FanEdition 20
Perry Rhodan FanZentrale e.V., September 2018, Paperback, 96 Seiten DIN A5, EUR 7,10 (EUR 4,20 für PRFZ-Mitglieder)

1384 NGZ, knapp vier Jahrzehnte nach dem Abzug der Terminalen Kolonne TRAITOR und der Retroversion Hangays herrschen immer noch Chaos und Leid in weiten Teilen der Galaxie. Die politischen Verhältnisse sind weitgehend instabil. Funktionierende Infrastruktur und gesicherten Handel gibt es nur eingeschränkt. Marodeure und Piraten bedrohen zudem die Verkehrswege. Trotz der Wiederherstellung des Psionischen Netzes halten sich vor allem im Zentrum der Sterneninsel noch vereinzelte Vibra-Psi-Enklaven. Eine berühmte Kartanin, die in der gesamten Galaxie als Heilerin von Hangay bekannt ist, und ihr Medo-Team haben es sich zur Aufgabe gemacht, medizinische Hilfe zu leisten, wo es nur geht. Hangays Kernregion ist besonders von Not und Chaos betroffen. Kaum jemand wagt es, dorthin zu reisen. Die Heilerin und ihr Team wagen den Vorstoß.

Die Umschlagabbildungen stammen von Uli Bendick.